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Startschuss für bislang größtes Projekt der Wohnbau Offenburg GmbH

Startschuss für bislang größtes Projekt der Wohnbau Offenburg GmbH. Städtische Gesellschaft beginnt mit den Bauarbeiten für 110 Mietwohnungen im „Seidenfaden“ – Gesamtkosten liegen bei rund 25 Millionen Euro.

Das Neubaugebiet „Seidenfaden“ nimmt weiter Gestalt an. Am 28. März 2018 hat die Wohnbau Offenburg GmbH den Startschuss zum Bau von fünf neuen Mehrfamilienhäusern gegeben:
In der Helene-Weber-Straße und der Ortenberger Straße entstehen somit 110 Mietwohnungen, von denen 98 sowohl mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg als auch der Stadt Offenburg gefördert und finanziert werden.

Darüber hinaus entsteht hier eine – ebenfalls geförderte – Kindertagesstätte für Kinder von einem bis drei Jahren sowie eine Gewerbeeinheit. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Sommer 2020 abgeschlossen sein. Mit Gesamtkosten in Höhe von rund 25,4 Millionen Euro ist es das bis dato größte zusammenhängende Bauprojekt in der Geschichte der Wohnbau Offenburg.

„Nach der Planungsphase ist mir ein besonderes Anliegen gewesen, dass die Arbeiten an diesem Großprojekt möglichst schnell beginnen, um das Angebot an kostengünstigen, aber dennoch hochwertigen Mietwohnungen in unserer Stadt weiter auszubauen“, sagte Wohnbau-Geschäftsführer Rainer Lindenmeier. Im vergangenen Jahr hatte die Wohnbau 21 geförderte und 4 freifinanzierte Mietwohnungen in der Fischerstraße fertiggestellt; bis Ende Mai sollen in der Angelgasse im sogenannten „Mühlbachkarree“ 28 weitere geförderte Mietwohnungen bezogen sein.

Die Wohnungen im Neubaugebiet „Seidenfaden“ werden in ihrer Größe zwischen 43 und 93 Quadratmetern und zwei bis vier Zimmern variieren. Alle erhalten eine Fußbodenheizung sowie bodenebene Duschen und sind per Aufzug erreichbar. Eine entsprechende Dämmung und eine moderne, umweltfreundliche Pelletheizung werden dafür sorgen, dass die Häuser den energetischen Standard eines KfW-Effizienzhauses 55 erfüllen.

Da 98 der Wohnungen mit Mitteln des Landes gefördert werden, unterliegen sie einer Mietpreis- und Belegungsbindung. Das bedeutet: Der Quadratmeterpreis beträgt hier 6,20 Euro (zuzüglich Nebenkosten), das ist exakt ein Drittel weniger als die örtliche Vergleichsmiete. Darüber hinaus dürfen Interessenten gewisse Einkommensgrenzen nicht überschreiten, wenn sie eine der geförderten Wohnungen mieten wollen.

Doch der Wohnbau-Chef gibt Entwarnung: „Es ist nicht so, dass nur Menschen mit geringem Einkommen solche Wohnungen beziehen dürfen. Ziel der Förderpolitik ist es, auch mittlere Einkommen zu entlasten.“ Demnach dürfen Haushalte mit einer oder zwei Personen über ein Jahresbruttoeinkommen von bis zu 47.600 Euro verfügen, um eine geförderte Wohnung bis zu 60 Quadratmetern zu erhalten. Bei einem Drei-Personen-Haushalt liegt die Grenze bei 56.600 Euro für bis zu 75 Quadratmeter und bei vier Personen sogar bei 65.600 Euro für bis zu 90 Quadratmeter.

Dass von den 110 Mietwohnungen zwölf nicht mit öffentlichen Mitteln gefördert werden, hat vor allem wohnungspolitische Gründe. Lindenmeier: „Es war uns wichtig,dass auch solche Interessenten eine Wohnung im Neubaugebiet mieten können, die womöglich nicht die Bedingungen zum Bezug einer geförderten Wohnung erfüllen.“ Auf diese Weise wolle die Wohnbau gemeinsam mit ihrer Schwestergesellschaft, der Stadtbau Offenburg GmbH, dafür sorgen, dass im Neubaugebiet künftig ein breites Spektrum an Miet- und Eigentumswohnungen für unterschiedliche Interessenten zur Verfügung steht.

„Die Nachfrage nach günstigen Wohnungen ist in Offenburg sehr hoch“, hob die Aufsichtsratsvorsitzende der Wohnbau Offenburg, Oberbürgermeisterin Edith Schreiner, hervor und ergänzte: „Daher freue ich mich sehr, dass die Wohnbau sich der Sache voll und ganz verschrieben hat und mit Nachdruck daran arbeitet, weiteren Wohnraum zu günstigen Mieten in unserer Stadt zu schaffen. Für das nun begonnene Großprojekt wünsche ich ihr gutes Gelingen.

“Von den fünf neuen Häusern grenzt eines an den neu entstehenden Quartiersplatz an. In diesem Gebäude wird auch die Gewerbeeinheit untergebracht sein, um einen wertvollen Beitrag zur Nahversorgung des Gebiets zu leisten. „Wir stehen bereits mit einem Interessenten in Kontakt, der die gesamte Gewerbefläche anmieten möchte, um ein an den Bedürfnissen des Quartiers ausgerichtetes Lebensmittelgeschäft zu betreiben“, sagte Lindenmeier hierzu.

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